Smart Body Analyzer

Die Waage Smart Body Analyzer ist das zweite Puzzlestück von Withings zum systematischen Gesundheitsmonitoring. Auspacken, Batterie einstecken, draufstellen, funktioniert. Und noch mit der Health Mate App verbinden, dann werden die Werte aufgezeichnet. Dabei trackt die Waage sogar mehrere unterschiedliche Benutzer und ordnet neue Messwerte nach dem nähesten Gewicht zu. Anfangs war ich begeistert. Gewichtsziel gesetzt und eingegeben und los. Herbst, Aktivzeit, die Pfunde purzeln ohne mein Zutun. Warum jammern eigentlich alle anderen so über ein bisschen Abnehmen? Vorweihnachtszeit, Zimtsterne und Stollen. Ach, ich muss mich doch nicht jeden Tag wiegen, morgens und abends. Denn … das Gerät zeichnet jeden Wert auf. Löschen geht, ändern geht nicht. Das hat im Eigenexperiment interessante Effekte gezeigt, nämlich die Waage zu vermeiden.

Bildquelle: Withings
Bildquelle: Withings

Der Puls gemessen mit dem Smart Body Analyzer und mit dem Pulse o2 unterscheidet sich. Auf der Webseite von Withings gibt dazu die Information, dass sich der Puls laufend verändert daher schon bei der nächsten Messung unterschiedlich sein kann. Also, auf die Waage gestellt und mit dem Pulse o2 den Puls gemessen. Das Ergebnis: Selbst wenn ich auf der Waage stehe und ganz genau zur gleichen Zeit messe kommen Unterschiede im zweistelligen Bereich heraus. Die Erkenntnis: Kritiker preiswerter Gesundheitsgeräte haben möglicherweise Recht: die Geräte erzeugen Werte und der Benutzer reagiert darauf. Nur ob diese Werte stimmen kann nicht garantiert werden. Eine regelmäßige Kalibirierung der Messgeräte, wie im Gesundheitswesen üblich, ist meist nicht vorgesehen. Also kann man vielleicht noch mit der Zeitreihe etwas anfangen („mein Puls ist höher als sonst üblich in dieser Situation“), aber selbst die Messtoleranz ist oft bei den tragbaren Geräten nicht angegeben. Beunruhigung des Nutzers durch Eigenstreuung des wearable kann also mit Sicherheit nicht ausgeschlossen werden.

Pulse o2 Activity Tracker

Bildquelle: Withings
Bildquelle: Withings

Der Pulse o2 ist ein kleines Messgerät, genannt activity tracker, dass Schrittzahl, Stockwerke, Kalorien, Puls, Sauerstoffgehalt im Blut und Schlafrhythmen logt und eine App übermittelt. Schrittzahl, Stockwerke und Kalorien werden immer mit geloggt. Um Puls und Sauerstoffgehalt im Blut zu messen muss das Gerät vom Arm abgenommen und umgedreht, und der Daumen für ca. zehn Sekunden aufgelegt werden. Um den Schlaf zu tracken wird am Abend das Gerät in den Schlafmodus versetzt und misst danach anhand der Körperbewegungen die Schlafdauer und die Schlaftiefe. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird in der Withings-eigenen health mate App in Form eines Schmetterlings dargestellt mit den Kategorien Gewicht, Aktivität, Herz und Schlaf.

Das Gerät selber kann entweder lose getragen werden (für einige Tage, dann ist es weg), mit einer Gürtelschnalle (in vier! Farben) oder wie eine Uhr am Handgelenk. Unterscheiden sich die Messwerte für Schritte: Ja. Für den Rest eher nicht. Wer viele Schritte zählen möchte wählt die Armbandversion. Das erklärt auch vielleicht, warum wearables meist an diesem zähltechnisch schlechtesten Ort anzutreffen sind. Wii-Spieler kennen sich da aus …

Ein Semester mit vier Technologie-“Gimmicks”

Nun am Semesterende eine Zusammenfassung der Experimente mit mehreren wearables.

Mit dem Pulse o2 von Withings begann meine Erfahrung mit „wearables“, also mit tragbaren Geräten um persönliche Gesundheitsdaten zu sammen, aufzuzeichnen und an eine App zu überspielen. Warum Withings? Die kleine französische Firma bietet ausschließlich Gesundheitshardware an und die Kritiken sind nicht schlecht. Das Technotop besteht aus (1) einer Körperwaage, die Gewicht, Fettgehalt und CO2-Gehalt in der Luft misst und aufzeichnet, (2) einem Messgerät, das Schrittzahl, Stockwerke, Puls, Sauerstoffgehalt im Blut und Schlafrhythmen logt und übermittelt, (3) einer Blutdruckmessgerät, das auch die Werte an eine Gesundheits-App übermittelt und (4) ein Lichtwecker, der passend zum Schlafrhythmus die Aufweckzeit etwas hin- und herschiebt um den Morgenschock im Rahmen zu halten.

Also Pulse o2 und die Waage sollten es zu Beginn sein. Die (ernüchternden) Berichte folgen … und werden auch noch einen Fitbit Flex und einen Fitbit HR umfassen.

Suunto M1 Black – Die Fitnessuhr II

Die Einrichtung ist super einfach.
Zuerst entfernt man die Schutzfolie – (man kann es auch drauf lassen)
Dann drückt man auf den obersten Knopf für zwei Sekunden.
Ein Menü erscheint in dem man zuerst die Sprache, danach Einheiten (kg), Zeit, Datum und schlussendlich persönliche Einstellungen.
Diese umfassen:
– Gewicht
– Fitnessniveau
– Maximale Herzfrequenz
– Ruhe – Herzfrequenz

Je nach Belieben kann man Tastentöne an- oder ausstellen.

Wenn man alles eingestellt hat, kann man die Sprache nicht mehr ändern (zumindest weiß ich es noch nicht besser) und in die Einstellungen kommt man jetzt mit dem mittlerem Knopf.

=> Bedienung ist sehr einfach, alles auch nochmal bildlich im Handbuch dargestellt.

Jawbone UP24 – Sportarmband III

Die UP-App

Die UP App von Jawbone gibt es für iOS.

Das Einrichten ist sehr einfach. Durch einmaliges Drücken des Knopfes am Armband koppelt man das Band mit der App. Ist das geschehen, kann man noch die Körperdaten eingeben. Um die verbrannten Kalorien zu messen muss das Geschlecht, Körpergröße, Alter und Gewicht angegeben werden. Dann wird man von der App durch die ersten Schritte geführt. Die verschiedenen Funktionen werden erklärt.

 

Auf der Startseite der App sieht man eine Übersicht über die geschlafenen Stunden und die gelaufenen Schritte. Und in Prozent, wie nah man an dem selbstgesetzten Tagesziel ist. Vorgegeben sind 8 Stunden Schlaf und 10.000 Schritte jeden Tag. Mit einem Wisch nach links kann man sich die Ziele, die Lebenslinie, Trends und so weiter angucken. Mit einem Wisch nach rechts sieht man die Statusmeldung vom Band, wann es zuletzt synchronisiert wurde und wie voll der Akku noch ist. Auf der rechten Seite können auch die verschiedenen Modi eingestellt werden. Auch der intelligente Wecker und die „Faulheits-Benachrichtigungen“ sind hier untergebracht.

 

Mit einem Tipp auf die Schlafzeit öffnet sich ein Diagramm, was genau anzeigt, wann ich wie tief geschlafen habe, wann ich aufgewacht bin und sogar wann ich eingeschlafen bin. Bei den Schritten genau das gleiche. Wie viele Schritte, wann und wie lange ich gelaufen bin und die längste Zeit die ich mich nicht bewegt habe. Mit einem Wisch nach unten, vom Startbildschirm aus, sind alle Aktivitäten in einer Timeline aufgelistet.

Suunto M1 Black – Die Fitnessuhr

Das Wichtigste:

  • Herzfrequenz in Echtzeit
  • Kalorienverbrauch in Echtzeit
  • Trainingsanweisungen in Echtzeit
  • Drei Herzfrequenzzonen
  • Automatischer Wechsel zwischen drei verschiedenen Herzfrequenzzonen
  • Menü in 9 Sprachen

Die Suunto M1 Black ist eine recht modische Sportuhr, die Dank ihrer Leichte von 40g, sich an Ihren Arm schmiegt.
Sie ist bis 30m wasserdicht, hat eine Batterielebenszeit von 12 Monaten – aber nur wenn man die Sportuhr als „normale” Uhr verwendet.
Die Uhr ist eher für Rechtsträger zu empfehlen, da Sie an der rechten Seite drei Knöpfe für Einstellungen bfestigt hat, die bei ungünstigen Handbewgungen aktiviert werden.
Mein Ergebnis war, dass sich die Uhr um ein paar Minuten verstellt hatte, sowie ein laufendes Trainingprogramms.

Jawbone UP24 – Sportarmband II

Das Armband und seine Funktionen

Das Up24 ist mehr ein Armreif als ein Armband. Die Oberfläche besteht aus Plastik. Die gummierte Oberfläche lässt das UP24 nicht am Arm herumrutschen. An dem einen Ende ist ein 2,5mm Klinkenstecker verbaut, um das Band aufzuladen. Darüber kommt eine Schutzkappe beim Tragen. Auf der anderen Seite hat das Armband einen Knopf. Über den kann man genau vier Funktionen steuern:

1. Status abfragen (1 x drücken)
2. Umschaltung Tag/Nacht-Modus (1 x lange gedrückt halten)
3. Stoppuhr starten/beenden (1 x drücken und dann das 2. Mal lange gedrückt halten)
4. Nickerchen (2 x drücken und danach einmal lange gedrückt halten)
(Wer einen kompletten Reset vom UP24 machen möchte muss den Knopf 10x nacheinander drücken)
In dem UP24 ist ein Bewegungssensor verbaut. Der kann einerseits die gemachten Schritte am Tag aufzeichnen. Anderseits können auch alle Bewegungen analysiert werden, die man im Schlaf macht. Per Vibrationen erinnert das UP24 den Nutzer, wenn er sich zu lange nicht bewegt hat. Die Vibrationen kann man auch nutzen um sich morgens wecken zu lassen. Das kann Nützlich sein, wenn man zu einer anderen Uhrzeit aufsteht als der Partner. Hat früher immer noch der Wecker geklingelt, weckt das Jawbone UP24 den Träger mit einem stummen Alarm. Wenn man dem Armband über die App ein Zeitfenster vorgibt, wird es den Nutzer in einer Leichtschlafphase wecken. Über die Bewegungen die man nachts macht, erkennt das Armband wie tief man schläft. Das soll ermöglichen leichter aufzustehen und entspannter in den Tag zu starten.

Jawbone UP24 – Sportarmband

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • lange Batterielaufzeit
  • einfach/selbsterklärende Bedienung
  • Speicherung von Bewegungsdaten online
  • Abrufbar über Smartphone oder Web-App abrufbar
  • 3 verschiedene Armbandgrößen lieferbar
  • in der App Schlafdauer, Schritte, Stecke Kalorienverbrauch abrufbar, Nahrungsmittel grob protokollierbar
  • Schlaftracker mit intelligenter Weckfunktion
  • modern gestaltete App
  • Verbindung problemlos mit dem Handy
  • Laden über proprietäres USB-Kabel mit 2,5-mm-Klinkenbuchse
  • verwendbar mit iOS, Android, PC

 

Größen und Trage-Komfort

Fitnessarmbänder haben sich mittlerweile zu echten Mode-Accessoiress entwickelt, die nicht mehr nur funktionieren als Schrittzähler, sondern auch optisch immer ansprechender werden. Das Jawbone UP24 gibt es in 8 verschiedene Farben und hat eine matt gummierte (wasserdichte) Oberfläche, die sich im Alltag gut sehen lassen kann. Es passt und ist bequem um das Handgelenk zu tragen, jedoch ist es nicht so leicht aus einem Jackenärmel raus zukommen ohne hängen zu bleiben, da es zwei offene Enden besitzt. Das Jawbone Up24 ist grundsätzlich in drei unterschiedlichen Größen erhältlich: S, M und L.

→ nach einer Woche tragen, gewöhnt man sich schnell an das Gerät, am Handgelenk, merkt es nur noch selten, außer beim schreiben, da stört es ein bisschen. Die Lösung: die Uhr an der andren Hand tragen.

 

 

Startschuss

Hier werdet ihr in Zukunft über neue Technologien und über Erkenntnisse unseres Technologie Kurses erfahren.

Der Technologie Kurs ist der Bachelor of Arts Studiengang Gesundheitsmanagement und Technologie im Sozialmarkt der Wilhelm Löhe Hochschule aus Fürth.

Das ist der offizielle Startschuss unseres Blogs!